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Posaunenchor

Der Posaunenchor spielt zu kirchlichen Gottesdiensten und Festen, wie Ostern, Konfirmation, Sommerfest, Kirchweih und Weihnachten sowie bei Open-Air-Gottesdiensten z.B. am Wegkreuz zwischen Kriegenbrunn und Hüttendorf. Seit 1984 ist der Posaunenchor im Sommer an jedem zweiten Sonntag auch wieder vom Kirchturm zu hören. Ebenso spielt der Posaunenchor zu Geburtstagen, Hochzeiten, Familienfeiern und trägt auch bei Beerdigungen zur musikalischen Begleitung und Gestaltung bei. Zur Weihnachtszeit ist seit Jahren die aktivste Zeit. In den vier Wochen vom 1. Advent bis Weihnachten werden ca. 20 Auftritte bei Vereinsfeiern, auf Weihnachtsmärkten, im Seniorenheim sowie einige Gottesdienste gespielt.

Aber auch der gesellige Teil kommt im Posaunenchor nicht zu kurz. Wir veranstalten jährlich ein gemeinsames Zeltwochenende mit unseren Familien, auch ein Kegelabend gehört mit ins Jahresprogramm. Wir grillen gemeinsam oder feiern so manchen runden Geburtstag unserer Bläser.

Zur Chorprobe treffen wir uns immer dienstags um 19.30 Uhr im Jugendheim der Kirchengemeinde in der Keplerstr. 5 in Frauenaurach. Unser Musikrepertoire umfasst Choräle, Volkslieder, Märsche, Intraden sowie moderne Musik aus Rock, Pop und Swing.

Unser Chor besteht derzeit aus 18 Mitgliedern und wir würden uns jederzeit über neue Bläserinnen und Bläser freuen. Dabei spielt das Alter und die Konfession keine Rolle. Ab ca. 11 Jahren kann man das Blasen erlernen, und wenn die Gesundheit es zulässt, kann man dies auch bis weit ins hohe Rentenalter tun. Instrumente zum Erlernen stellt der Chor kostenfrei zur Verfügung.

Kontakt für Auftritte und Fragen zum Chor: 
Gerhard Zehnter (Chorleiter), Tel.: 0911/ 787 62 81

Einladung aus luftiger Höhe

Am jedem zweiten Sonntagmorgen um dreiviertel Neun steigen die Mitglieder unseres Posaunenchores die vielen Stufen zu unserem Kirchturm hinauf. Die offene Turmhaube kurz unter der goldenen Kugel, die die Wetterfahne trägt ist vielleicht so groß wie ein normales Badezimmer und bietet gerade Platz für 6 Leute. Anfangs führen noch bequeme Treppen nach oben, dann sind es nur noch schmale Holzstiegen, die unter dem Gewicht knarren. Die letzten Meter ist es gar nur eine Leiter, die durch einen kleinen Ausstieg direkt auf die Plattform mit der großartigen Aussicht führt.

Die Bläser müssen sich beeilen, denn um ihre Ohren zu schonen müssen sie die großen Glocken vor dem 9 Uhr Läuten passiert haben. Die Instrumente werden ausgepackt, mit Ausnahme der großen "TuTu", der Turm-Tuba, die hier oben fest deponiert wird, weil ihr Transport gar zu beschwerlich ist. Wenn dann die Glocken verstummen, geht es los: Hymnen und Choräle erklingen, und manchmal auch ein Volkslied. Die Mitglieder unseres Posaunenchores schicken ihre Klänge über die Dächer des noch verschlafenen Ortes und laden an jedem zweiten Sonntag von Mai bis September zum Gottesdienstbesuch ein. Hören Sie doch einmal hin und lassen sich auch einladen! 

Geschichte des Posaunenchors

Der Posaunenchor Frauenaurach wurde am 25. August 1924 durch Pfarrer Mehl und Julius Wolf in Eltersdorf ins Leben gerufen. Die 5 Männer aus Frauenaurach und Kriegenbrunn gingen jahrelang, Woche für Woche nach Eltersdorf zur Probe. Nach fast zehn Jahren, am 31.12.1933 ist der erste öffentliche Auftritt dokumentiert und fand "große Anerkennung" bei der Bevölkerung. Da die Gründungsmitglieder aus den Reihen der Landeskirchlichen Gemeinschaft kamen, spielte der Chor in den Jahren zuvor fast nur bei deren Bibelstunden und Veranstaltungen. Ab 1934 sind jedoch regelmäßige Einsätze in der Kirche zu Frauenaurach dokumentiert. Auch in den Kriegsjahren schaffte es der junge Chor seinen Dienst mit zeitweise nur vier Bläsern weiter zu versehen, musste allerdings einige Zugeständnisse bezüglich des Liedgutes machen. Auch lebte nach dem Krieg das Turmblasen des Posaunenchores auf.
Im Jahre 1946 war der Chor bereits wieder soweit gewachsen, dass eine Chorschulung gehalten wurde. Im Juni 1947 fand der erste Posaunentag mit 80 bis 100 Bläsern in Frauenaurach statt. Der Chor wuchs in den Jahren, mit einigen Einbrüchen, sowohl in der Anzahl der Bläser, als auch in seinen Aufgaben und ist heute aus Frauenaurach nicht mehr wegzudenken.