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Ev. Kirchengemeinden Frauenaurach und Kriegenbrunn

Rückblicke

"Mehr Lebensqualität im Alter"

Jahresrückblick 2009 der Seniorengruppe

Bei unseren 14-tägigen Treffen im Mesnerhaus oder bei Ausflügen haben wir uns mit folgenden Themen beschäftigt:

Januar
- Poesiealben und die schönen Sprüche aus Kinder- und Jugendzeit
- Unsere Schulzeit: Schiefertafel, Griffel, Schwämmchen, Schulranzen
- Schultüten: früher und heute

Februar
- Übungen mit Igelbällchen für Hand- und Fingergymnastik
- Seniorenfasching: Wir hauen auf die Pauke!

März
- Falttechniken, z.B. für Servietten, und Dekorationen aus Papier für den schön gedeckten Tisch zeigt Frau Thomas
- Ausflug mit dem Stadtbus zum Siemens-Medizin-Archiv

April
- Ein „scharfer“ Ausflug zur Firma Schamel nach Baiersdorf: Die Seniorchefin zeigt uns ihr Meerrettichmuseum
- Ausflug nach Buckenhof: „Toxotes“ zeigt uns ihre Naturschätze.

Mai
- Frauke Russow kommt aus Tennenlohe in unser Mesnerhaus, und alle machen mit bei den „Geschichten aus dem Koffer“
- Besichtigung der Firma „Sylvania“ : Herstellung von Leuchtstoffröhren und Leuchtmitteln bei einem der größten Betriebe in Frauenaurach. Frau Luise Städtler hat dankenswerterweise die Besichtigung vermittelt

Juni
- Frau Dorn übt mit uns Seniorentänze – es macht viel Spaß!

Juli
- Das Wetter ist sehr heiß; da kommt ein Ausflug und die Besichtigung der Steinbach-Bräu gerade recht. Das gute Bier ist süffig. Beschwingt geht’s wieder nach Hause.
- Ausflug an einem schönen Sommertag nach Großgründlach. Wir erfahren viel Interessantes über die Kirche und das Schloss mit dem wunderbaren Park.
- Vor der Sommerpause nützen wir das schöne Wetter aus, fahren zum Märchenweiher zwischen Atzelsberg und Adlitz und lassen es uns gutgehen bei einem gemütlichen Picknick und einem Rundgang um die Weiher

September
- Wilhemsdorf ist das Ziel des ersten Ausflugs nach der Sommerpause: Hugenottenkirche und das Zirkelmuseum, aber auch die Bäckerei und der Metzger dort finden viel Interesse, sodass wir getrennt nach Hause fahren ...

Oktober
Vorbei ist die Zeit der Ausflüge: Wir treffen uns wieder im Mesnerhaus
- Informationen über den „Sophia“-Hausnotruf zeigen, wie man zuhause auch bei eingeschränkter Beweglichkeit Hilfe holen kann.
- Alles dreht sich um den Kürbis. „Halloween“ – eigentlich ist dies ein alter keltisch-heidnischer Brauch aus Irland.
- Frau Dorn ist wieder bei uns: Es geht wieder rund beim Seniorentanz!

November
- Das Thema „Wein“ wird ausführlich besprochen. Damit es nicht allzu trocken wird, folgt eine feucht-fröhliche Weinprobe.
- Bei einem „Kaffeekränzchen“ trinken wir Kaffee, Espresso, Mokka und lauschen der Entstehung der Kaffeekultur, hören „Wiener Kaffeehausmusik“ und essen Kuchen mit Kaffeebohnen, gebacken von Frau Thomas

Dezember
- Besinnlich lassen wir im Advent bei Tee und Stollen das abgelaufene Jahr noch einmal an uns vorüberziehen; der Nikolaus besucht uns und verteilt kleine Geschenke

Helmut Lindner, Regina Thomas

 

Konfi-Freizeit 2009

Am Freitag, 23. Oktober standen 23 Konfis pünktlich um 16.00 Uhr am Bahnhof in Erlangen, um mit dem Zug und S-Bahn nach Prackenfels bei Altdorf zur Freizeit zu starten.

Nach dem Abendessen und Zimmereinteilung wurde auch gleich mit dem Programm begonnen. Während der Freizeit wollten wir uns mit den Themen "Taufe" und "Friede" beschäftigen. Obwohl bis spät gearbeitet wurde, war die Mitarbeit löblich; von einer anschließenden Nachruhe war man jedoch weit entfernt.
Nach der kurzen Nacht zeigten sich die Konfis jedoch motiviert und man ging das Thema "Wer bin ich?" kreativ an. Nach der ausgedehnten Mittagspause stand das Thema "Mauern" und "Mauern überwinden" auf dem Programm. Aus den in Gruppen entstandenen Ergebnissen soll der Friedensgottesdienst am 8. November von den Konfis mit gestaltet werden.


Ein besonderes "Highlight" war dann die angekündigte Nachtwanderung. Hoffte man von jugendlicher Seite auf Regen, machte das Wetter aber den Organisatoren keinen Strich durch die Rechnung, sondern man begab sich auf die nächtliche Tour. Der sich anschließende besinnliche Tauferinnerungsgottesdienst konnte mit etwas Verspätung gefeiert werden.

Nach einer wiederum kurzen Nacht musste nochmals die Gestaltung des Friedensgottesdienstes in Angriff genommen werden. Mit der Fertigstellung einer "Eierwurfmaschine" und eines Feedbacks, ging der Vormittag und damit die Freizeit auch schon dem Ende entgegen. Nach dem wiederum vorzüglichen Mittagessen wartete schon der Bus, der uns nach Hause brachte.

Das Mitarbeiter-Team war schnell der Meinung, dass es sich im eine sehr schöne Freizeit
gehandelt hat. Einen Teil der Ergebnisse der Freizeit konnte die Gemeinde im Gottesdienst am 8. November, der überwiegend von den Konfis gestaltet wurde, begutachten.

Hannelore Dittrich

 

Bilder vom ökumenischen Gemeindefest 2009

 

Gemeindeausflug 2008

Am Sonntag, dem 12. Oktober starteten wir mit einem vollen Omnibus nach Rothenburg ob der Tauber. Nach gut eineinhalb Stunden Busfahrt waren wir am Ziel und besuchten den Gottesdienst in der Jakobskirche, wo wir herzlich willkommen geheißen wurden. Herr Weber, ein exzellenter Stadtführer, erklärte uns die Kirche, und wir waren alle von dem Riemenschneider-Altar tief beeindruckt.

Das Mittagessen wurde in der Evangelischen Tagungsstätte „Wildbad“ eingenommen. Danach führte uns Herr Weber durch die Stadt. Er verstand es ganz ausgezeichnet, uns in sehr unterhaltsamer Weise möglichst viel aus der Geschichte Rothenburgs zu erzählen. Am Kriminalmuseum war seine Führung zu Ende. Herr Weber erhielt viel Beifall für seine Ausführungen. Die folgende Freizeit wurde sehr unterschiedlich genutzt, denn die Auswahl an Sehenswürdigkeiten ist in Rothenburg ja sehr groß. Um nur ein paar Möglichkeiten zu erwähnen: den Turm der Stadtkirche besteigen, einen kleinen Riemenschneider-Altar in der Reformierten Kirche besichtigen, ein Stück auf der Stadtmauer gehen oder einfach einen Stadtbummel und eine kleine Kaffeepause machen.


Pünktlich um 17.00 Uhr starteten wir die Heimreise, die durch das Abendessen in Bottwar unterbrochen wurde. Gegen 20.30 Uhr waren wir alle wieder in unserer Heimat. Es war ein wunderbarer Herbsttag. Besonderer Dank gebührt unserer Frau Zink, die uns mit viel Arbeit bei der Vorbereitung einen wunderschönen Tag geschenkt hat. Unser aller Dank gilt aber auch unserem Busfahrer für seine sichere Fahrt.

Hartmut und Ute Seifert

Förderverein Klosterkirche Frauenaurach

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2008

Die Kirchensanierung stellte in diesem Jahr ein Dauerthema mit immer neuen Überraschungen dar. Äußeres Zeichen der Sanierung war in der Zeit von Mai 2007 bis zum August 2008 ein Gerüst rings um die Kirche bis über die Dachrinnen hinaus. Doch wie fing alles an? Wie schon oft hatte eine kleine Ursache eine große Wirkung. Bei der Betreuung unserer Turmfalken und Schleiereulen sichtete unser Storchenvater, Herr Zimmermann, mit seinen ehrenamtlichen Helfern vom Bund Natur- und Umweltschutz e.V. im Speicherbereich unseres Kirchendachstuhls durchnässte Balken. Untersuchungen ergaben diverse Schäden an der Dachverblechung, am Dach sowie am Dachstuhl, der Schaden wurde auf 125.000,- Euro geschätzt. Im Laufe der Sanierung ist dann bis zum Abschluss aller Arbeiten schließlich eine Schadenssumme von über 500.000,- Euro aufgelaufen.

Immer neue Schäden am Dach, am Dachstuhl und am Umfassungsmauerwerk, vor allem im Chorbereich, sind zum Vorschein gekommen. Das Mauerwerk im Chorbereich hatte dem Druck des Dachstuhls auf die Außenwände nicht mehr standgehalten, diese nach außen geschoben und empfindliche Mauerrisse verursacht. Aus den Fugen am Außenmauerwerk war der Mörtel geplatzt, Schlusssteine drohten auszubrechen. So können wir von Glück reden, dass der bayerische Staat die Kostenübernahme für die Außenrenovierung Anfang 2008 genehmigt hat. Bei der heutigen Finanzlage hätten wir diese Kostenzusicherung sicher nicht mehr erhalten.

Rudolf Bergler, der 1. Vorstand des Fördervereins, hatte bei seinem Jahresbericht am 3. März 2008 in der Hauptversammlung von einer Jahrhundertaufgabe gesprochen. Dieser Aussage kann man nur zustimmen, wenn man die nicht enden wollenden Arbeiten Revue passieren lässt. Bei den Arbeiten am Chordach und am gotischen Treppentürmchen war dann die Schieflage und Funktionsunfähigkeit der Wetterfahne mit der Jahreszahl 1734 nicht zu übersehen. Ein 80%iger Bruch der auf dem vergoldeten Knopf angebrachten, sich nach oben verjüngenden Spitze war zu reparieren, die Bleischürze war gebrochen und undicht. Arbeiten, die nur von sehr kompetenten Fachleuten durchgeführt werden konnten.

Rasche Hilfe wurde hier von unserem FKF-Mitglied Ludwig Strattner durch seine Verbindung zu einem Spezialisten, dem Handwerksmeister Hans Eggmayer aus Gunzenhausen, ermöglicht. Nach dem Löten der Sprünge und Risse, der Neuformung der Bleischürze und der Vergoldung des Standerknopfs der Wetterfahne stellte sich dann das Problem, die Gesamtkonstruktion heil auf die Dachspitze zu setzen. Ein hydraulisch arbeitender Kran, der hoch in der Auslegung und klein im Flächenbedarf am Boden sein musste, war zu beschaffen. Auch dieser wurde organisiert. Die Wetterfahne samt der tragenden Konstruktion und unseren Fachleuten wurde mittels des Krankorbes in die luftige Höhe von 25 Metern nach oben zur Montage befördert. Die Kosten der Aktion Wetterfahne betrugen ca. 5000,- Euro und wurden vom FKF getragen. Anschließend wurde die gelungene Aktion bei Getränken, Leberkäse und Gesprächen gefeiert. 125 Mitglieder unserer Gemeinde wollten sich dieses Jahrhundertereignis nicht entgehen lassen. Wir sagen herzlichen Dank unseren Mitgliedern und Förderern für die kleinen und großen Spenden. Vor allem aber danken wir allen ehrenamtlichen Helfern für ihre Hilfeleistungen und ihre vielfältigen Einsätze sowie dem Bauausschuss des Kirchenvorstands für die gute Zusammenarbeit. Nur gemeinsam schaffen wir es, die großen Aufgaben zur Erhaltung und Verschönerung unseres Kulturgutes „Klosterkirche“ anzupacken.

Werner Linka

Eltern-Kind-Ausflug in die Fränkische Schweiz

 

Sechs Familien fanden sich am Sonntag, dem 6. Juli 2008 zusammen, um einen Ausflug in die Fränkische Schweiz zu machen. Es ging gleich spannend los, für die Eltern mit dem Kauf eines Tagesticket plus für die Bahnfahrt (wie findet man das nur im neuen DB-VGN-Automaten?), für die Kinder mit dem Einkauf letzter Brezeln – danke, Holger, Du hast unsere Kinder vor dem sicheren Hungertod bewahrt! – und dann mit der Bahnfahrt selbst. Von der Regionalbahn über die Bimmelbahn zur Museumsbahn ... Das letzte Teilstück bis nach Muggendorf, unserem Endbahnhof, legten wir jedenfalls in einem Tempo zurück, das wohl auch das Blumenpflücken unterwegs möglich gemacht hätte.
Nach Ankunft in Muggendorf machten wir uns auf den Weg zur dortigen evangelischen Kirche, die allen Gästen einladend offensteht und von uns genutzt wurde, um einen fröhlichen Gottesdienst zu feiern. Mit Sonnenstrahlen aus Krepppapier und selbstgebastelten Herz-Täschchen bewaffnet kamen wir wieder heraus und nutzten den steilen Anstieg zur Rosenmüllershöhle, um Schätze zu sammeln, die dann in die Täschchen gesteckt wurden: Steine, Schneckenhäuser, Stöckchen, Kronkorken – was immer sich am Wegrand findet. Nachdem alle den Weg über Stock und Stein bewältigt hatten, ob auf eigenen Beinen oder auf Papas Schultern, erwartete uns der zweite Höhepunkt des Tages: die Höhlenbesichtigung! Geheimnisvoll mit Teelichtern illuminiert empfing uns die kühle Höhle; wir erklommen im Halbdunkel die feucht-glitschigen Stufen und testeten die Akustik mit einem Kanon, bevor uns draußen das wärmende Sonnenlicht wieder empfing.
Zurück in Muggendorf erwarteten uns schon die reservierten Tische zum Mittagessen. Ein Brünnlein mit plätscherndem Wasserhahn sorgte für die nötige Kurzweil, während die Eltern noch zu Ende aßen. Mittlerweile hatte der Himmel sich bezogen und ein fernes Grummeln ließ Gewitterstimmung aufkommen. Trotzdem machten wir uns auf den Weg zu einer Wiese an der Wiesent, wo noch gemeinsame Spiele und eine Andacht geplant waren. Es spricht für die Flexibilität der Ausflugsleitung, dass innerhalb von Sekunden eine neue Planung erfolgte, als uns ein plötzlicher Gewitterschauer traf: „Los, los, alle schnell zurück zum Bahnhof, der nächste Zug muss gleich einfahren!“ Alles rannte im Schweinsgalopp den Schotterweg entlang, wer Regenzeug hatte, streifte es in Windeseile über, wer nicht – naja, der wurde halt nass. Leider erwiesen sich die Krepppapier- Sonnenstrahlen als nicht farbecht und hatten keine Chance gegen den Gewitterguss.

Gerade rechtzeitig erreichte der Trupp den Bahnhof und flüchtete sich zusammen mit etlichen anderen durchnässten Ausflüglern in die historischen Bahnwaggons. Die bei manchen Kindern drohende Krisenstimmung verbesserte sich schnell, als Gummibärchen verteilt wurden und spätestens auf dem Bahnhof in Ebermannstadt hatten dann alle wieder trockene Kleider an. Der Rest der Heimfahrt verging mit Auffuttern des restlichen Reiseproviants und gemütlichen Schwätzchen wie im Fluge. Dem Organisationsteam sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt, es war ein prima Ausflug, der allen viel Spaß gemacht hat! Wir freuen uns schon auf den nächsten Eltern-Kinder-Ausflug, es gab auch schon Vorschläge für neue Ziele...

Cordula Görtz

 

Gemeindefest 2008

 

Konfirmation 2008

 

 

Am 6. April war es endlich soweit: Unsere 23 Konfirmanden wurden in einem festlichen Gottesdienst in die Kirchengemeinde aufgenommen. Mehr dazu...

 

MaFiA-Freizeit 2008

Die MaFiA-Freizeit 2008 unter dem Thema „Improvisieren“ war wie immer sehr informativ. Wir lernten, in Situationen, die man nicht geplant hatte, zu improvisieren und das Beste daraus zu machen. Am Samstagvormittag haben wir den Rückblick auf das vergangene Jahr mit seinen Aktionen gemacht und anschließend gleich für dieses Jahr wieder zahlreiche Aktionen geplant. Am Nachmittag gab es einen Workshop zum Thema „Andacht“. Das dort Gelernte wurde gleich darauf angewendet, als ein Team eine Andacht für Samstagabend vorbereitete, während der Rest der Teilnehmer Brot gebacken hat.

Die wichtigsten Termine für 2008:

Kindertag: 2. - 3. Mai
Kinderfreizeit: 4. - 9. August (Thema: Mittelalter)
Kinderkirchennacht: 1. - 2. November und 7. - 8. November

Andreas Milbradt

 

Filme für Frauen


Filme für Frauen – ein Angebot, das seit November 2007 immer wieder auch Männer neugierig machte, und Kinoliebhaberinnen aller Altersgruppen in den heimelig-intimen Vorführsaal unseres Mesnerhauses lockte. Mit den Filmen „Der Duft von Lavendel“, „Brot und Tulpen“ und „Monsoon Wedding“ tauchten wir in das Leben von Menschen in Cornwall, Italien und Indien ein. Nach der Sommerpause geht es im Herbst 2008 weiter mit sehenswerten, nachdenklich machenden oder einfach entspannenden Filmen, die wir schon lange mal sehen wollten, aber immer wieder verpasst haben oder die so schön sind, dass wir sie gerne noch einmal sehen würden.

Das Filmteam Trudi Kraus und Christina Vogel

 

 


Pilgerweg zur Osternacht 2008


Es war eine intensive, angenehme Stille. Das Warten am Wegkreuz zwischen Hüttendorf und Kriegenbrunn, nachts um viertel vor vier. Wird jemand kommen? Wer wird kommen? Nach all den stürmischen und sehr kalten Nächten zuvor haben wir großes Glück gehabt. Es war fast windstill und fing sacht an zu schneien.

Zuerst kamen Schritte aus Richtung Hüttendorf näher, dann noch mehr aus Kriegenbrunn und Frauenaurach. Schließlich waren es sechs andächtige Frühaufsteher, die sich nach einer Lesung zu Jesu Grablegung (Matth. 27, 57-66) und einem Gebet auf den Weg machten. Zunächst hing jeder noch seinen eigenen Gedanken nach, doch bald begannen leise Gespräche. Eine Fackel leuchtete uns den Weg.

In Kriegenbrunn machten wir Station in der Johanniskirche, wo wir nochmals die Stille der eigenen Gedanken genossen, eine Lesung aus Jesaja 53 in Worten von heute hörten und nach einem Gebet und gemeinsamen Liedern wieder weiterzogen. Nun waren es sogar elf Personen, die im Fackelschein vorbei am Felsenkeller zur Klosterkirche pilgerten. In Kriegenbrunn hatte sich uns noch eine Familie mit fünf Personen angeschlossen.

Je weiter wir gingen, desto angeregter wurden die Gespräche. Kurz vor Frauenaurach hielten wir nochmals an, um die nun in eine weiße Decke gehüllte Landschaft zu betrachten, einen Text aus Jesaja 55 zu lesen und ein Gebet zu sprechen. Pünktlich um 4.45 Uhr waren wir an der Klosterkirche. Nachdem wir den Schnee abgeschüttelt hatten, konnten wir uns drinnen aufwärmen. Ein andachtsvoller Gottesdienst mit Taufe und Schlussgebet auf dem Friedhof rundeten diesen besonderen Beginn des Ostertages ab.

Maren Hillebrecht