![]() | Ev. Kirchengemeinden Frauenaurach und Kriegenbrunn |

Viele,die Taizé besucht haben, schätzen besonders die gemeinsamen Gebete mit ihrem unverwechselbaren Charakter. Die meditativen Gesänge, die in ihrer Einfachheit auch von kleinen Gruppen mehrstimmig gesungen werden können, bilden dabei den Rahmen. Dazu kommen Lesung, Stille, Gebet, Vaterunser und ein Segen zum Schluss.
Auch bei uns in Frauenaurach finden regelmäßig solche Abendandachten statt. Meist einfach "Taizéandacht" genannt, obwohl es nicht darum geht, die Liturgie einer burgundischen Brüderschaft zu kopieren, sondern einen meditativen Rahmen für ein gemeinsames Gebet in unserer Kirche zu bieten. Vierzig Minuten innere Ruhe am Ende der Woche.
Für
manche ist die Stille im Zentrum der Andacht gewöhnungsbedürftig. Zehn
Minuten, die einem beim ersten Mal vielleicht zu lang, später oft viel zu
kurz erscheinen. Zehn Minuten, die eigenen Gedanken Raum geben sollen. Ob ich
in dieser Zeit über den vergangenen Tag nachdenke oder über die vorher
gehörte Bibelstelle, ob ich bete oder auf die Kreuzikone schaue, ob ich über
die Einkaufsliste für Montag nachdenke oder einfach gar nichts tue, weil
ich erschöpft bin. Ob ich dabei zusehe, wie das Wachs an der Kerze vor mir
herunterläuft oder die Augen schließe, ob ich konzentriert bin oder
kurz vor dem Einschlafen: Es ist gut, diese Zeit zu haben.
Die Gesänge werden mit der Gitarre begleitet. Es sind kurze, mehrstimmige und einfache Melodien, die sich mehrfach wiederholen und die zum zwanglosen Mitsingen oder einfach nur Zuhören einladen. Das offizielle Ende der Andacht markiert der gemeinsam gesprochenen Segen zum Schluss - was natürlich nicht heißt, dass Sie nicht auch noch länger in der Kirche verweilen können.
Die Abendandachten finden an jedem 3. Samstage im Monat statt, außer in den Schulferien. Beginn ist um 19.00 Uhr. Ausnahmen werden bekannt gegeben, die genauen Termine finden Sie in unserem Terminkalender und in jedem Gemeindebrief auf der Gottesdienstseite.
Wenn Sie mehr
über Taizé erfahren wollen, lesen sie den Artikel
zum Thema Taizé (siehe auch Gemeindebrief Nr. 2, März 2006)